Die Handwerkskammer Münster veranstaltete am 29. Mai ein hochrangiges Treffen zum Thema "Integration durch Ausbildung".
Mit dabei waren Vertreter des Handwerks, wie Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster, und Politiker, wie die Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer und Karl Schiewerling und die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migranten, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoguz und eben eine Abordnung unserer Schule, überwiegend "Job Supporter" mit ihrer Lehrerin Jutta Westerfeld.
Es gab interessante Informationen. Z. B. die, dass in vielen Familien mit Migrationshintergrund die duale Ausbildung als minderwertig angesehen wird, weil man sie so nicht kennt. Oder die, dass viele Chefs bei der Einstellung von Mitarbeitern nach dem "Ähnlichkeitsprinzip" handeln. Das bedeutet, dass man besonders solchen Menschen zutraut im eigenen Sinne zu handeln, die einem ähnlich sind. Aber auch, dass gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund die Bereitschaft sich selbständig zu machen besonders groß ist.
Vieles wurde kontrovers diskutiert. In einem waren sich jedoch alle einig:
Die Wirtschaft und insbesondere das Handwerk sind auf junge Auszubildende mit Migrationshintergrund angewiesen und dafür können Schülerinnen und Schüler Botschafter sein.
Neben vielen Sachthemen kamen auch Kultur und Kulinarisches bei dieser Veranstaltung nicht zu kurz. Das "Junge Theater Cactus" lieferte nachdenkliche und lustige Beiträge zum Thema und auch das leckere türkische Büfett zum Abschluss fand viel Beifall.













